2. Liga: Auf der Suche nach der Konstanz

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Die Voraussetzungen, um endlich den lang ersehnten ersten Sieg einzufahren, waren gut für die Birsfelder. Man konnte das Kader durch die Unterstützung von Andris und Mike verstärken und reiste mit 14 Spielern nach Liestal. Die Erwartungen waren daher auch klar, dass man Vollgas spielen möchte und die ersten 2 Punkte mit nach Birsfelden nehmen kann.

In den ersten paar Minuten fanden jedoch die Liestaler besser ins Spiel und konnten vorlegen. Vor allem in der Defensive konnte man keine konstante Leistung zeigen, wodurch die Liestaler immer wieder zu leicht einen Abschluss aus guter Position nehmen konnten. Durch die Umstellung der Deckung Mitte der ersten Halbzeit auf eine 4:2 Deckung, konnten die Liestaler etwas aus dem Konzept gebracht werden. Die Birsfelder ihrerseits fanden im Angriffsspiel immer besser die Lücken und konnten die etwas langsame 6:0 Deckung der Liestaler überwinden und 15 Tore in der ersten Hälfte erzielen. Die Partie verlief somit ausgeglichen und zur Pause resultierte für die Birsfelder ein etwas unglücklicher Rückstand von einem Tor, da man noch in letzter Sekunde der ersten Halbzeit ein vermeidbarer Treffer hinnehmen musste.

Trotzdem war die Stimmung gut in der Garderobe. Man wusste, wo man sich verbessern muss, um diese Partie zu gewinnen. Daher ging man, wurde zumindest angenommen, sehr motiviert in die zweite Halbzeit. Doch was dann folgte, war Handball auf ganz tiefem Niveau. So musste man über 15 Minuten zusehen, wie die Birsfelder von einem Unentschieden plötzlich einem 6 Tore Rückstand hinterherhinkten. Am liebsten möchte man gar nicht auf diese Phase sprechen zu kommen, aber genau da muss angesetzt werden, wenn endlich Punkte auf dem Birsfelder Konto stehen sollen. In dieser Zeit ist die Birsfelder Deckung inexistent und die Liestaler konnten Tor um Tor erzielen. Es handelt sich um eine Reihe von vermeidbaren Stellungsfehlern, welche sich einschlichen. Zusätzlich ist man nicht genug aufmerksam, so dass nahezu alle Abpraller beim Gegner landen. Auf der anderen Seite versuchte man das flexible, schnelle Angriffsspiel von der ersten Halbzeit weiter zu führen, doch durch Ungeduld und schlechte Abschlüsse konnte man kaum noch Tore erzielen. Dies wiederspiegelt sich auch deutlich, wenn man sieht, dass nur noch 10 Treffer in der zweiten Halbzeit erzielt werden konnten. Als sich die Birsfelder endlich wieder fingen und wieder anständigen Handball zeigten, war die Partie schon so gut wie entschieden. Die Liestaler zeigten darauf, dass sie genügend Erfahrung haben, einen solchen Vorsprung souverän zu halten und bei den Birsfeldern fehlte der Glaube an ein Wunder. Daher endete die Partie 30:25.

Da bleibt nach der Partie einmal mehr die Frage stehen, warum kann man nicht 60 Minuten auf dem gleichen Niveau spielen? Das spielerische Können wäre vorhanden, um zu gewinnen, aber die mentale Stärke in einer schlechten Phase konzentriert zu bleiben und den Anschluss nicht zu verpassen, fehlt noch.

 

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