NLB: Siegesserie gerissen

Am vergangenen Samstag konnten die Birsfelder zum dritten Heimspiel der laufenden Saison gegen Handball Stäfa antreten.

Zwar plagen die NLB einige Verletzungssorgen, dennoch konnte man die letzten drei Partien äusserst erfolgreich gestalten und gewinnen. Aus Birsfelder Sicht erwies sich Stäfa als zu starker Gegner und die Hafenstädter unterlagen den Zürcher Gästen schliesslich mit 28:35 (14:18).

 

Trotz der erfolgreichen Miniserie der Hafenstädter waren die Zürcher dennoch zu favorisieren. Diese befanden sich vor der Partie mit 12 Punkten im oberen Tabellendrittel. Die Birsfelder hatten sich in den vergangenen zwei Wochen jedoch gut auf den Gegner vorbereitet und wollten die Chance nutzen, um vor heimischer Kulisse den Sieg zu erspielen und den Anschluss an die obere Tabellenhälfte zu wahren. Zu Beginn wiesen die Birsfelder im Angriff eine etwas zu hohe Fehlerquote auf, weshalb Stäfa gleich die Führung an sich reissen konnte. Die Verteidigung blieb zunächst stabil, aber man leistete sich oft individuelle Fehler, was vor allem der Rückraumshooter Müller auszunutzen vermochte. Je länger die Partie dauerte, desto besser kamen die Birsfelder mit dem offensiven Vorgestellten zurecht in der gegnerischen Verteidigung und konnten die Lücken, die sich dadurch boten, ausnutzen. Trotzdem gelang es Kellers Mannschaft nicht, den Rückstand von vier Toren bis zur Pause zu minimieren.

 

In der Garderobe tankten die Hafenstädter nochmals Kraft für den zweiten Durchgang, denn das Wechselpotential war aufgrund des dünnen Kaders stark eingeschränkt. So präsentierte sich der TVB nochmals von seiner besten Seite und kämpfte sich Tor um Tor an die Zürcher heran. Corzo drehte im linken Rückraum auf und auch die beiden Flügel Zwicky und Meister trafen mehrfach. Leider konnten sich die Birsfelder Akteure in der entscheidenden Phase des Spiels dann aber nicht mehr wie gewünscht durchsetzen. Als man nach 45 Minuten beim Spielstand von 25:27 den Anschlusstreffer durch einen Lattentreffer vergab, konnte Müller für die Gegner durch einen seinen 15 Treffer den gewohnten Abstand von vier Toren wieder herstellen. Ob es den Hafenstädter am Schluss nun an der Konzentration oder an der Kraft mangelte sei dahingestellt, aber leider misslangen in den letzten Minuten der Partie einige Würfe (unter Anderem auch auf das leere gegnerische Tor) und somit fiel das Schlussresultat mit 28:35 deutlicher aus, als der es der Spielverlauf gezeigt hatte.

 

Zu gerne hätte man in der eigenen Halle den nächsten Erfolg gefeiert und Punkte ergattert. Doch leider leistete man sich gegen einen Gegner dieses Formats einige Fehler zu viel. Die nächste Gelegenheit für die Hafenstädter präsentiert sich jedoch gleich am Samstag den 4. Dezember auswärts gegen den STV Baden. Anpfiff ist um 18 Uhr in der Aue in Baden.

 

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