
#70 & #80 Fellä Jenny und Jörg Krähenbühl
Zwei langjährige engagierte TVB-Funktionäre feiern am kommenden Wochenende zusammen den 150. Geburtstag! Wir gratulieren und stellen den beiden Ei Verein, drei Frooge #70 & #80. Fellä Jenny ist einer der Pioniere und Grundsteinleger der Handballbewegung im TVB und Jörg Krähenbühl ist seit 2020 Präsident unseres Vereins.
#70!!! Fellä Jenny

Du hast deinen 70. Geburtstag gefeiert, Herzlichen Glückwunsch! Schaumit uns auf deine TVB-Geschichte als Vereinlegende zurück. Warum bist duursprünglich dem TVB beigetreten und welche Funktionen hast du
wahrgenommen?
Ich bin dem TVB eigentlich nie beigetreten, sondern wurde dort hinein geboren. Meine ganze Familie war irgendwie im Turnverein tätig. Mein Vater war Handballer und Trainer, einer meiner Onkels und mein Bruder auch. So fing ich als Jugendriegler an, machte dann Leichtathletik und trat schliesslich unserer neu gegründeten Juniorenmannschaft bei. Bald wurde ich dann auch Trainer. Daneben war ich 34 Jahre im Vorstand, zuerst als Vizepräsident, dann als Technischer Leiter und wieder als Vizepräsident. In diesen Jahren war ich auch Redaktor des BiTu. Heute bin ich nur noch als Präsident des Donatoren-Clubs tätig. Natürlich besuche ich regelmässig Spiele in unserer Sporthalle.
An welchen Entwicklungen hast du speziell Freude? Was macht den Verein besonders stark?
Als ich anfing, bestand der TVB aus einigen wenigen Leichtathleten und einer einzigen Handballmannschaft in der 4. Liga. Nach und nach traten Leute in Erscheinung, die Verantwortung und Engagement zeigten und mehr Mannschaften gründeten, sodass wir heute auf jeder Stufe ein Team haben. Das macht mich stolz. Damals spielte Geld keine Rolle: Es gab keines! Dass der TVB eine grosse Familie sein kann, zeigen die verschiedenen Anlässe jedes Jahr. Die Sporthalle hat sich zu einem fast schon traditionellen Treffpunkt entwickelt.
Nimm uns nochmals mit; was waren deine drei Highlights in deinem TVB-Leben?
Drei Highlights in meinem TVB-Leben zu nennen ist nicht leicht. Denn es gab viele. Spontan in den Sinn kommen mir die verschiedenen Trainingslager mit den Junioren in Näfels. Und dann natürlich die erste Reise nach Schweden an den Partille-Cup. Nach diesem Turnier fuhren wir weiter nach Dronninglund in Dänemark und machten am dortigen Turnier mit. Dort kam es zu einem weiteren "Highlight": Es geschah das noch immer ungeklärte Verbrechen an den Fähnchen vor der Eisdiele. Sicher ist, die Täter waren TVB-Junioren. Ich habe gehört, dass der Fall als Cold Case demnächst in Aktenzeichen XY wieder aufgerollt wird...
Diese "Events" trugen viel dazu bei, dass der TVB eine grosse Familie ist. Wie auch das Jubiläumsjahr 1994, als wir innerhalb eines Jahres den Banntag, ein Mattenfest auf der Fridolinsmatte, eine Turnfahrt und einen Turnerabend organisierten.
#80!!! Jörg Krähenbühl

Du feierst am kommenden Samstag deinen 80. Geburtstag. Schon jetzt Herzlichen Glückwunsch! Was wünschst du dir am kommenden Samstag von der ersten Mannschaft?
Ich mache es kurz und einfach. 2 Punkte wären ein schönes Geschenk.
An welchen aktuellen Entwicklungen hast du speziell Freude? Was macht den Verein besonders stark?
Mich beeindruckt die Kreativität im Spiel der ersten Mannschaft, wenn auch die Konstanz noch nicht in jedem Spiel da ist. Und bin beeindruckt vom Willen der Spieler sich permanent und in jedem Spiel zu steigern.
Und das sehe ich bei vielen Teams im Verein und auch in den Juniorenstufen. Das Spiel wird kreativer und entwickelt sich permanent weiter.
Nimm uns nochmals mit; was waren deine drei Highlights in deiner bisherigen Tätigkeit beim TVB?
Ein Highlight sind die vielen Helferinnen und Helfer im TVB. Logisch gibt es immer wieder Ämter, die vakant sind und wir sind permanent auf der Suche nach Personen. Aber viele Menschen im TVB machen seit Jahren einen engagierten und grossartigen Job. Vielen Dank!
Dann waren die letztjährigen Aufstiegsspiele sicherlich ein grosses Highlight. Die Stimmung in der Halle war dreimal unvergesslich und grossartig.
Und dann fühle ich mich beim TVB grundsätzlich sehr akzeptiert. Das macht mir eine grosse Freude, war ich doch ursprünglich eigentlich mal ein «Fremder» im Verein.
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