
NLB: TV Birsfelden vs. GC/Amicitia ZH
Von Beginn weg übernahmen die Hafenstädter das Spieldiktat und legten den Grundstein für den späteren Erfolg bereits in der ersten Halbzeit.
Blitzstart in der Sandgrube
Spielertrainer Slaninka eröffnete die Partie mit dem ersten Treffer und seine Mannschaft zeigte sich insgesamt mit viel Zug zum Tor und klaren Offensivaktionen. Unter der Regie von Spielmacher Miesch lief der Ball flüssig durch die Reihen der Baselbieter, wodurch insbesondere der Kreisläufer immer wieder in aussichtsreiche Positionen gebracht wurde und überraschend viel Freiraum erhielt. Die Zürcher liessen sich jedoch zunächst nicht abschütteln und nutzten ihrerseits Lücken in der Birsfelder 5:1-Verteidigung.
Breite im Kader zahlt sich aus
Dank der Torgefahr aus dem Rückraum sowie der Treffsicherheit der Flügel Attenhofer und Schärer konnten die Birsfelder dennoch meist vorlegen. Eine erste heikle Phase entstand, als Slaninka nach einem ungestümen Zweikampf früh seine zweite Zeitstrafe kassierte. Doch mittlerweile zeigt sich die Birsfelder Mannschaft gefestigt: Die eingewechselten Cortigo de la Rosa und Bagger kompensierten den Ausfall nahtlos. In der Defensive wurde konsequent zugepackt und wenn die Gäste doch einmal durchkamen, war Torhüter Kühner ein sicherer Rückhalt. Offensiv blieb die Effizienz hoch, allen voran Pietrek, der auch vom Siebenmeterstrich makellos blieb. Den Schlusspunkt einer starken ersten Hälfte setzte Werthmüller mit einem sehenswert herausgespielten Kempa zum 21:13-Pausenstand.
Kurze Schwächephase nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel standen die Birsfelder vor der ungewohnten Aufgabe, einen komfortablen Vorsprung verwalten zu müssen. Entsprechend verhalten fiel der Start in die zweite Halbzeit aus. Die Laufbereitschaft und Konsequenz im Abschluss liessen kurzzeitig nach, was die Zürcher nutzten, um den Rückstand auf fünf Tore zu verkürzen. Diese Schwächephase blieb jedoch nur von kurzer Dauer. Die Hafenstädter fanden rasch zu ihrer Linie zurück und überzeugten wieder mit Durchschlagskraft und Effizienz im Angriff.
Debütant setzt den Schlusspunkt
Auch eine offensive Deckungsvariante der Gäste in der Schlussphase brachte die Birsfelder nicht aus dem Konzept. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit schnellen Toren auf beiden Seiten. Für den Schlusspunkt sorgte schliesslich Debütant Christ, der mit drei sehenswerten Einzelaktionen die letzten Treffer erzielte und damit den 41:32-Endstand sicherstellte. Ein überzeugender Auftritt der Birsfelder, die damit für den Start der Rückrunde ein deutliches Ausrufezeichen setzen konnten. Im nächsten Spiel wartet bereits die nächste Herausforderung: Am 7. Februar treten die Birsfelder auswärts bei der SG Baden-Endingen an.
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