Die U17 Elite gewinnt nach schwierigen Wochen und Monaten endlich wieder und holt sich mit einer beeindruckenden Leistung einen 33:20 (14:10)-Sieg gegen die SG Lakeside. 

Seit dem 26. November im vergangenen Jahr wartete die U17 Elite auf weitere Punkte. Mit fünf teilweise sehr schmerzhaften Niederlagen (Schaffhausen, Suhr, Bern und die Ohrfeigen gegen Stäfa und Winterthur), vielen Verletzungen, welche das Team die ganze Saison über schon begleiten und den sehr "flexiblen" Trainingsbedingungen aufgrund des Hallenbrandes in Birsfelden wurde die Mannschaft permanent auf harte Proben gestellt. Die kontinuierliche Arbeit zahlte sich nun aber mit dem Sieg gegen Lakeside eindrücklich aus. Die Jungs belohnten sich selber und konnten sich verdienterweise bejubeln lassen. 

Auch im Heimspiel gegen die robusten Berner waren die Vorzeichen schwierig. Mit Jan Reichmuth, Roman Metter und Gregory Ischi fallen noch immer drei Spieler aus. Die Trainingsbedingungen sind für die HSG-Nomaden erwähnt schwierig. 

Auch die Startminuten waren ernüchternd. Drei HSG-Misserfolgen standen drei wuchtige erste Gegentore und ein entsprechendes 0:3 gegenüber. Doch die HSG-Deckung rund um den Rückkehrer Ciril Spring stand nach ein paar Spielminuten deutlich verbessert und stellte sich zunehmend auf die Gäste ein. Mit einer Leistungssteigerung im Angriff und unter Regie von Srdjan Aleksandric (auch er zurück aus einer Verletzung) steigerte sich das HSG-Team im Verlauf der ersten Spielhälfte. Ein verdienter 14:10-Pausen-Vorsprung war der Lohn. Dass es bis zum Spielende noch ein langer und harter Weg werden würde war den Jungs permanent bewusst und in der Garderobe spürbar. 

So startete das Heimteam genau so konzentriert in den zweiten Umgang und liess vor allem defensiv wenig zu. Unterstützt von einem sehr soliden Torhüterduo liess man dem Gegner auch in der zweiten Spielhälfte keine Chance und erkämpfte sich die beiden Punkte mit einer tollen Teamleistung. 

Im HSG-Gefüge stach Gian Attenhofer mit sehr starken 18 persönlichen Toren heraus. Dass sich die Thuner aber entschieden mit Philipp Bialas zuerst einen andern Spieler mit einer engen Manndeckung zu versehen zeigte, wie die vielen Gian-Tore eben durch ein sinnvolles Zusammenspiel entstanden und ein Produkt (oder eines der vielen Produkte) der ganzen Mannschaft waren. Das Spiel machte schlicht Freude. 

Die Lehren aus der Partie sind klar. Erfolge laufen für das junge HSG-Team nur über die Teamleistung in der Abwehr und mit geschlossener, konzentrierter Trainingsarbeit kann sich die Mannschaft (allen erwähnten Wiedrigkeiten zum Trotz) weiter entwickeln und Fortschritte erzielen. Weiter so!

Gratulation an die ganze Mannschaft!!!

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