Die U17 Elite verliert in Aarau knapp mit 23:24 (8:11). Ein spannendes Spiel auf hohem Level fand in den Aargauern den etwas glücklicheren Sieger. Vor dem Rückspiel ist aber alles offen. Wir freuen uns auf ein packendes Finalrückspiel am kommenden Sonntag.

Finalspiele sind eine neue Erfahrung für die HSG. Prominenter Einlauf der Spieler, viele Zuschauer und eine laute Stimmung liessen dem Spiel ein grossartiges Ambiente zukommen.

Den Start ins Hinspiel in Aarau war denn auch durch Nervosität geprägt und wurde von der HSG Nordwest ziemlich verschlafen. Schon nach knapp drei Minuten und drei technischen Fehlern sahen sich die Gäste einem 0:3-Rückstand gegenüber. Doch nach überstandener Start-Strafe fand die HSG-Deckung Zugriff und hielt den Gegner im Spiel 6:6 zunehmend in Schach. Offensiv wollte der HSG aber noch immer wenig gelingen, weshalb das Spiel mit einem 8:11-Rückstand in die Pause ging.

Nach einem wiederum besseren Start für Suhr/Aarau in den zweiten Durchgang und einem Fünftore-Rückstand legten die Gäste aber so langsam ihre Fesseln ab. Die HSG schien im Playoff-Finale angekommen. Ja noch mehr; Benedikt Rubin führte seine Mannschaft mit zwei Toren in Serie zu einem Dreitore-Vorsprung in der 52. Spielminute. Das Spiel erfuhr aber nochmals eine Wende, denn erneute technische Fehler ermöglichten den Suhrern das Spiel wieder auszugleichen. Doch die HSG kämpfte bis zum Schluss und führte eine Minute vor Abpfiff mit Ballbesitz und Timeout. Erneute zwei Ballverluste in der Offensive ermöglichten dem Heimteam aber doch noch einen knappen Sieg.

Mit dieser Auswärtsniederlage bleibt für das Rückspiel aber alles offen. Die Zuschauer können sich auf ein spannendes und attraktives Rückspiel freuen, in dem zwei Team auf Augenhöhe um den Titel kämpfen werden.

Die U17 wird sich optimal auf die Spiele vorbereiten und freut sich in der heimischen Halle um den Titel zu kämpfen.

Alle in die Sporthalle!!!

HSC Suhr/Aarau – HSG Nordwest 24:23 (11:8)
Schachenhalle Aarau – 350 Zuschauer – SR Häner/Maurer – Torfolge: 3:0, 3:1, 4:1, 4:3, 6:3, 7:4, 7:6, 9:6, 9:7, 11:7, 11:8; 13:8, 13:10, 15:10, 15:14, 17:14, 17:20, 18:20, 18:21, 21:21, 21:23, 24:23.
HSC Suhr Aarau: Seifert (8 Paraden)/Lehmann; Grau (2), Rudolf, Parkhomenko (7/3), Küttel, Gloor, Kalt, Glur, Hofer (5), Laube (3), Faiss (1), Brandt (4/1), Tschannen (2).
HSG Nordwest: Grazioli (11 Paraden)/Bruttel; Ischi (1), Rubin (4), Dietwiler (2), Attenhofer (2), Kurmann (1), Voskamp (5), Aebersold, Zwicky, Heinis (1), Kaufmann (1), Stähelin (6/3), Hauser.