Die HSG Nordwest verliert gegen den HC GS Stäfa nach zwischenzeitlicher 6-Tore-Führung mit 22:21 (9:9).

Die erste Halbzeit war geprägt durch erfolgreiche Deckungsarbeiten - und gleichzeitig fahrigen Offensivbemühungen - auf beiden Seiten. Nach einem kurzzeitigen Absetzen der Gäste (3:6) traf man sich zur Halbzeitpause wieder bei einem ausgeglichenen 9:9. Die defensiv eingestellten Zürcher boten mit ihrer Deckugsvariante ihren Gegener das an, was sie momentan noch nicht in der Lage sind zu nützen: den Raum zwischen 11 und 9 Metern.

Die Nordwetschweizer waren stets bestrebt, ihre Angriffe so lange auszuspielen, bis sie den Weg in die Nahwurfzone gefunden haben. Zum Start in die zweite Halbzeit gelang ihnen das dann gar nicht so schlecht. Gepaart mit einigen "einfachen" Treffern aus dem Gegenstoss konnte sich die HSG Nordwest zwischenzeitlich auf 11:17 absetzen. Die Angelegenheit schien geklärt. Die leicht überzogene Wechsellaune im Nordwestschweizer Coaching führte jedoch dazu, dass das erfolgreiche Konstrukt ins Wanken geriet - und sich auch nach Korrekturmassnahmen nicht wieder komplett stabilisieren liess. Zum Schluss resultierte eine kanppe 22:21 Niederlage. Die Seebuben haben sich diesen Sieg nach einer aufopfernden Schlussphase verdient.

Aus Sicht der HSG Nordwest ist die Niederlage selbstverständlich ärgerlich. Alle, die daraus lernen konnten, sind nun umso besser vorbereitet, wenn es darum geht, ähnliche Angelegenheiten künftig erfolgreicher zu lösen.

 

 

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