Die HSG Nordwest feierte mit dem 25:21 (10:10) gegen die SG Pilatus ihren zweiten Saisonsieg. 

Die bisherige Meisterschaftsphase war bei den jungen Nordwestschweizern geprägt von einem stetigen "Auf und Ab". Nach anfänglich dominierenden Abs begannen sich die Aufs seit den Herbstferien immer mehr durchzusetzen, mit der Konsequenz, dass Ende Oktober in Horgen die ersten beiden Punkte erspielt werden konnten. In der Folgewoche schlug die Unbeständigkeit dann nochmals in aller Härte zu, was sich in der 27:17 Niederlage gegen Argau Ost zeigte. Es ging anschliessend einmal mehr darum, die Trendwende einzuleiten - was sich bezüglich den Trainingsleistungen schon mal gut angefühlt hatte. Gegen die SG Pilatus war nun die Bestätigung dieser Tendenz gefordert.

Das Heimteam fand gut in die Partie. Abgesehen von den 9! technischen Fehlern in der ersten Halbzeit, waren wenig Leistungsschwankungen zu bemängeln. Vom 1:0 bis zum 10:10 Halbzeitstand lag die HSG Nordwest kein einziges Mal im Rückstand. Dies auch, weil sich Moris Schwizer im Tor wieder auf der stark-positiven Seite seiner Leistungsamplitude befand. Mit schlussendlich 46% (16/36) Fangquote war er ein ganz entscheidender Erfolgsbaustein! Die gleichzeitige Nomination von zwei Spielmachern hat sich ebenfalls bewährt. Nelio John und Niels Christ teilten sich die Führungsaufgaben wunderbar auf und hatten beide entscheidenden Einfluss, wenn es darum ging, die stabile Innerschweizer Deckung zu knacken.

Mit nur 21 Gegentreffern hat auch die heimische Abwehr bewiesen, dass sie schwierig zu überwinden war. Eine Stärke war hierbei sicherlich die Flexibilität, sich immer wieder auf Positions- und Systemwechsel der Innerschweizer einstellen zu können. Elia Meister hat in diesem agilen Abwehrverbund eine sehr erfolgreiche Rolle übernommen. Auf der vorgezogenen Deckungsposition hat er sich clever und mit einem hohen Laufpensum sehr gut in Szene setzen können. Dazu kam seine sehr solide Offensivleistung. Mit 6 Treffern (75% Effizienz) aus dem Gegenstoss und von der linken Aussenposition konnte er dem Spiel ebenfalls seinen Stempel aufdrücken.

In der zweiten Hälfte lag der Fokus dann auf der Kooperation mit den Kreisläufern - mit Erfolg. Ömer Koc und Tim Gassmann wussten sich gut zu positionieren und konnten nun auch vermehrt ihre körperlichen Ressourcen gewinnbringend einsetzen. Das Spiel entwickelte sich so vom 10:10, über das 15:15, weiter zum 22:17 und zum Schlussresultat von 25:21.

Nun hat die HSG Nordwest 4 Punkte und konnte damit erstmals seit Beginn dieser Saison die Abstigsränge verlassen. Der Aufwärtstrend wurde eingeleitet und sucht nun die baldmöglichste Fortsetzung.

 

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